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Klimaschutzkonzept Landkreis Peine

Planet PE

Erneuerbare Energien im Landkreis

Der Landkreis Peine auf dem Weg zur 100-%-Versorgung.
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Sonnenenergie

Aktueller Stand im Landkreis Peine
Einspeisung Solarstrom: (2010) 13 GWh/a
Installierte Leistung, PV (2010): 16 MWp
Installierte Solarstrom-Leistung pro Einwohner (Wp/EW) (2010): 119
Installierte Kollektorfläche Solarwärme pro Einwohner (m²/EW) 2010: 0,11

Karte mit Standorten:
geoportal.zgb.de/energie/energieportal.htmll

Quelle:
www.energymap.info
geoportal.zgb.de/energie/energieportal.html

Sonnenenergie könnte man als die Ur-Form jeglicher umweltfreundlichen Energie beschreiben, denn Wind und Bioenergie sind auch von der Sonneneinstrahlung abhängig. Aber auch fossile Energieträger sind letztlich nichts anderes als gespeicherte Sonnenenergie. Heutzutage ist es technisch möglich, dass der Mensch Sonnenenergie in Form von Wärme oder Strom nutzen kann. Dazu werden zwei grundsätzlich verschiedene Technologien eingesetzt, die immer noch gern verwechselt werden: Photovoltaik (Strom) und Solarthermie (Wärme).

Für die Gewinnung von Solarstrom werden Solarzellen verwendet, die auf Gebäuden, Fassaden oder auch auf Freiflächen installiert werden. Der erzeugte Strom wird in der Regel in das öffentliche Netz eingespeist und gemäß dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) vergütet.

Mithilfe von Kollektoren kann Solarenergie Wasser erwärmen, das zum Duschen oder Heizen verwendet wird. Kollektoren werden nicht an öffentliche Netze angeschlossen und versorgen in der Regel nur einzelne Gebäude. Mit mehr technischem Aufwand können auch Nahwärmenetze oder saisonale Speicherungen realisiert werden.

Sowohl die Solarthermie als auch die Photovoltaik spielen in der Energiebilanz des Landkreises bisher eine untergeordnete Rolle, obwohl der Landkreis Peine hier im Vergleich zum Durchschnitt des Zweckverbands Großraum Braunschweig gut dasteht. Wenn jedoch eine 100-%-Versorgung aus erneuerbaren Energien Wirklichkeit werden soll, müssen sowohl stromproduzierende Solarzellen als auch wärmeerzeugende Solarkollektoren enorm ausgebaut werden. Je nach Szenario und Technologie ist hier ein Wachstum um den Faktor 25 bis 75 nötig.

Gerade in den letzen Jahren wurden dazu vielversprechende Schritte unternommen, z. B. mit Solarstromanlagen auf Kindergärten, Dorfgemeinschaftshäusern, Sporthallen und Feuerwehrgerätehäusern. Und auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik in Wierthe wurde eine Photovoltaik-Freiflächenanlage installiert.

Beispiele vor Ort

Edemissen: Photovoltaikanlagen privater Investoren auf dem evangelischen Kindergarten und dem Dorfgemeinschaftshaus Mödesse

Ilsede: Photovoltaikanlagen privater Investoren auf kommunalen Gebäuden

Lengede: Photovoltaikanlagen privater Investoren auf Sporthallendächern in Woltwiesche und Broistedt, dem Feuerwehrgerätehaus Klein Lafferde, und auf dem Bauhofgelände Lengede

Vechelde: Photovoltaik-Freiflächensolaranlage auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik Wierthe und Photovoltaikanlagen privater Investoren auf dem Sporthallendach Vechelde/ Am Schützenplatz sowie auf dem Kindergarten Wedtlenstedt.

Informationen zur Technik (Links)

Gute Fachinformationen rund um Solarwärme und Solarstrom für Verbraucher inklusive interaktivem Solartechnikberater finden sich auf der Webseite des Bundesverbands Solarwirtschaft:

www.solarwirtschaft.de